Sechs Befunde, bevor ein selbst gebautes Kassensystem live ging
- Kunde
- eine neue Kölner Gastronomie mit digitalem Bestellkonzept
- Branche
- Gastronomie
- 6
- Befunde vor der Eröffnung
- Code und Architektur
- Geprüft
- drei Spuren
- Maßnahmenplan
- keiner
- Eingriff ins laufende System
Ausgangslage
Eine neue Kölner Gastronomie setzt auf digitale Bestellungen. Kasse und Bestellsystem hat das Team mit KI-Werkzeugen selbst gebaut. Kurz vor der Eröffnung stellte sich die Frage, die sich bei jeder selbst gebauten Software stellt: Kann das so live gehen? Jemand von außen sollte das prüfen, ohne das System anzufassen.
Lösung
Ich habe Code und Architektur gelesen und gegen das geprüft, was im Betrieb einer Kasse schiefgehen kann: Sicherheit, Datenschutz, Betrieb und die gesetzlichen Anforderungen an eine Kasse. In das laufende System habe ich nicht eingegriffen. Das Ergebnis ist ein Bericht mit allen Befunden und ein Maßnahmenplan in drei Spuren: sofort, bis zur Eröffnung, danach schrittweise modernisieren. Der Plan trennt, was das Team mit einem KI-Assistenten selbst beheben kann, und wofür es einen Fachmann, den Steuerberater oder einen Anwalt braucht. Für die dringenden Punkte enthält der Bericht fertige Anweisungen für das KI-Werkzeug, mit dem das System gebaut wurde.
Ergebnis
Sechs Befunde, die vor der Eröffnung behoben sein mussten, darunter:
- Schnittstellen, die ohne Anmeldung erreichbar waren
- Zugangsdaten im Klartext
- fehlende gesetzliche Anforderungen an die Kasse
Spur 1, sofort: offene Schnittstellen schließen, Zugangsdaten tauschen, die Preisprüfung so absichern, dass sie im Zweifel ablehnt.
Spur 2, bis zur Eröffnung: das bestehende System härten, von den gesetzlichen Anforderungen an die Kasse über Monitoring und Backups bis zur Drucker-Redundanz.
Spur 3, nach der Eröffnung: Schritt für Schritt modernisieren, ohne das System vor dem Start neu zu bauen.
Mit den mitgelieferten Anweisungen kann das Team die dringenden Punkte selbst angehen.